Laura Madlen - wer ist das eigentlich?
- Laura Madlen Schulte
- 25. Aug.
- 3 Min. Lesezeit
Ich freue mich sehr, dass du den Weg zu meinem neuen Blog gefunden hast! Zum Anfang möchte ich mich selbst vorstellen.
Mein Name ist Laura Madlen und ich bin Fotokünstlerin aus Dortmund, NRW. Aber wo liegen meine Anfänge? Hat die Reise als Fotokünstlerin damit angefangen, dass mein Vater mir als Kind meine erste Kamera geschenkt hat? Oder dass ich mir als Jugendliche eine eigene gekauft habe? Bestimmt waren das Einflüsse, die meinen Werdegang stark geprägt haben.
Vielleicht war es aber auch meine starke Obsession zu „der Herr der Ringe“ und mein absoluter Crush auf Arwen (und den ganzen Cast…) oder zu „Fluch der Karibik“ und mein Crush auf Will Turner (und den ganzen Cast… ihr erkennt ein Muster?). Als Kind und Jugendliche habe ich oft vor dem Fernseher gesessen und mir gedacht „So möchte ich auch aussehen!“ „Warum kann ich nicht auch in einer Welt leben, die wie ein Film ist?“
Laura & Cosplay
Es kam, wie es kommen musste, und ich wurde in die Welt des Cosplay hereingezogen. Ein Traum wurde wahr. Endlich konnte ich die Person sein, die ich schon immer sein wollte. Nein, das ist falsch. Endlich konnte ich die Personen sein, die ich immer sein wollte. Endlich konnte ich mich stundenlang mit Menschen unterhalten, die das Gleiche lieben wie ich. Meine Jahre im Cosplay waren wunderbar, und ich habe dort meine besten Freunde kennengelernt. Doch leider wurde mir auch etwas anderes sehr schnell klar. Ich kann keine Kostüme machen und keine Perücken stylen. Jedenfalls nicht in dem Maße, in dem es irgendwas benötigt wurde. Eine meiner letzten Conventions als Cosplayer war die LBM und ich konnte eins meiner Lieblingskostüme tragen, bei dem mir eine Freundin beim Basteln und Nähen extrem geholfen hat. Das Cosplay ist „Sailor Saturn“ im Hanna Alexander Design:

„Ich komme nur als Fotografin“ war lange eine Ausrede, weil ich mir nicht eingestehen wollte, dass meine Zeit als Cosplayer vielleicht schon vorbei sein könnte. „Ich kann einfach nicht nähen“ ist bei mir ein running gag und ich bin sehr froh darüber, dass sich alles so entwickelt hat! Inzwischen nähe ich sehr gerne eigene Fantasy Outfits und habe sogar die ein, oder andere Perücke gestylt. Das Modeln habe ich aber trotzdem nicht aufgehört, sondern habe mich ein bisschen in anderen Bereichen ausgetobt.


Seit 2016 habe ich mich mehr und mehr davon distanziert, vor der Kamera zu stehen und bin inzwischen (mit wenigen Ausnahmen) hinter der Kamera zu finden.
Und jetzt, 2025, nach zahlreichen Foto-Events, Reisen, Fotoshootings, Meet-Ups und und und… Habe ich mir endlich meinen Traum erfüllt und bin in einem kleinen Fotostudio. Anstatt mich selbst in andere Charaktere zu verwandeln, gebe ich diese Möglichkeit jetzt anderen Menschen. Und ich liebe es.
Cosplay und Fantasy-Events sind für mich inzwischen ein Ort, an dem ich meine Kamera gerne auch mal in der Tasche lasse. Ich unterhalte mich lieber mit meinen Freunden und genieße die gemeinsame Zeit.
Ist das Thema Cosplay immer noch wichtig für mich?
Absolut! Ich bewundere meine Freunde für ihre Kostüme und lasse mich auch von Buch-Charakteren oft für Fantasy Outfits inspirieren.
Laura & Fantasy
Mein Herz habe ich an Fantasy Fotografie verloren. Ich fühle mich im Bereich Fantasy als Fotokünstlerin freier und weniger an den Charakter oder das „Fandom“ gebunden. Und das meine ich absolut wertfrei! Mir persönlich gefällt es bei Fotoshootings etwas Kreatives zu erschaffen und vielleicht auch mal etwas für mich Neues auszuprobieren.
Diverse Fotoevents, Conventions oder Shootingtreffen haben mir dabei geholfen, herauszufinden, was ich überhaupt will. Und meinen Stil zu finden.
Da das Thema Fantasy meine aktuelle Arbeit betrifft, werde ich mich an dieser Stelle kurz halten und in späteren Blog-Beiträgen auf einzelne Themen eingehen. Es soll ja spannend bleiben 😊


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